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  • AutorenbildLisa Hoffmann

Mache dich auf deinen Weg - Sadhana

Für mich ist YOGA mein Zugang um mich auf den Weg zu mir selber zu machen!



Ganz gleich ob du nun auf deinem Yogaweg bist oder einer anderen spirituellen Praxis nachgehst, habe ich heute 4 Punkte für dich, die mir dabei helfen bei meiner Praxis und auf meinem Weg zu bleiben, im Yoga sprechen wir hier von Sadhana (=spirituelle Praxis).


Denn unser inneres Faultier ist oft nicht so leicht zu überzeugen von Dingen die uns gut tun und zu unserem Wachsen beitragen. Egal ob meditieren, yogieren, fasten, was auch immer ...



1) Lerne die Stille und die Ruhe zu lieben


Stell das Radio leiser, in den Yoga Sutren von Patanjali (eine traditionelle Schrift aus dem Yoga) nennt man das das Zurückziehen der Sinne - Pratyahara.

Das Leben ist so laut, wir sind immer auf Empfang, immer online, im wahrsten Sinne des Wortes. Meistens machen wir nicht nur eine Sache sondern drei, in meinem Fall aktuell von gestern zum Beispiel Küche aufräumen/kochen, eine Nachricht beantworten, und meinem Schulkind beim Lesen-üben zu hören...

Während du unter Dauerbeschallung stehst und im Multitaskingwahnsinn bist kann von Praxis keine Rede sein!

Was machst du um zu entspannen?

Wann ist es mal so richtig still bei dir?



Kultiviere Stille und Entspannung:

  • Achte darauf genug Schlaf zu bekommen

  • Reduzieren deine Sinneseindrücke

  • Mach mal nur eine Sache (z.B. nur ESSEN), die dafür ganz bewusst!

  • Probiere mal ein Yoga-Nidra (Schlaf des Yogi)!! - einfach mal googeln :-)


2) Gestalte dir deinen Platz für deine Praxis

Mein Yogaplatz ist mein Heiligtum, auch wenn ich sonst nicht die bin bei der alles super fein aufgeräumt ist ;-)!

Dort hat SATTVA (=Reinheit, Klarheit) oberste Priorität!



Ein Platz der immer bereit ist um ihn zu nutzen, vielleicht auch nur um ein paar Minuten zu dir zu kommen, ist eine große Hilfe, um bei der Praxis zu bleiben.


Schaffe dir einen Raum an dem du dich wohl fühlst:

  • Ob 'Klein-aber-Fein' mit einem Kissen, einer Decke und einer schönen Pflanze für ein paar Momente Achtsamkeit und Stille am Tag

oder

  • 'Großzügig' in einem Teil eines Raumes mit Matte für Yoga, Bilder oder Statuen, Kerzen, Räucherwerk und gedimmtem Licht für eine länger Praxis

oder



  • alles dazwischen.

Ganz nach deinen Platzverhältnissen und deiner Art zu praktizieren!


3) Finde ein Ritual um zu beginnen

Bevor ich mit meiner Praxis beginne mache ich mich frisch, ziehe mir saubere Kleidung an, spüre meinen Lieblingsduft in die Luft und singe mein Mantra!


Dieses Ritual hilft mir beim Ankommen und lässt mich von meinem Alltagstrubel in meiner Familie in den 'Me-Time-Modus' wechseln und mich langsam von einer Energie in die nächste übergehen!



Kreiere dein Ritual

  • Kerzen, Duftlampe, ein Song,...



  • Mach dir ein Date mit dir selber aus und schreibe es in deinen Terminkalender! (Das machst du doch bei allen anderen Verabredungen auch – warum nicht bei dir selbst ;-)?)


4) Am Anfang brauchst du Disziplin - Abyasa

Disziplin verspricht dir dein Ergebnis“!

Der Weg zu meiner Matte war am Anfang der härteste, aber sobald ich dort war ging meistens alles wie von selbst...



Meine Praxis ist ein Selbstläufer geworden, der aber auch schnell wieder verschwindet, wenn mal ein paar Tage das liebevolle Faultier zu Besuch kommt. → alsoooo DRAN bleiben!!


Bleibe dabei!

  • Setzt die Ziele nicht zu hoch (z.B. 5 Min Achtsamkeit täglich - wenn's


mal mehr ist, gut, aber nicht weniger)

  • Lieber 1-2 Dates pro Woche als täglich Asanapraxis – dafür konstant!


Viel Spaß beim kreieren und planen deiner Praxis- Gewohnheiten, lass mich gerne wissen wie's dir dabei geht!



NAMASTÉ

Lisa



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